Über uns

Wir, das sind mein Mann und ich, beide Mitte, bzw. Ende 20, wohnhaft im schönen Schwabenländle. Da dies aber ja eine Hundeseite ist, möchte ich unsere Biografien auf die Berührungspunkte mit den Hunden beschränken.

Wie ich auf den Hund kam

Ich kann mich heute noch erinnern, wie ich schon als Kleinkind schöne Stunden und Minuten zusammen mit “Tschai”, dem Hund meiner Großeltern, unter deren Esstisch verbrachte, während die Erwachsenen redeten und aßen. Später dann übte ich mit “Laura” fleißig Kunststückchen und führte diese als “Zirkusnummern” vor meinen Großeltern vor – oder kuschelte auch mit ihr auf dem Boden.My beautiful picture

Ein Hund bei den Großeltern ist schön, ein Hund in der eigenen Familie aber was ganz anderes, und so zog “Bonney”, ein Tibet Terrier aus dem Tierheim, bei uns ein. Leider war das Zusammenleben mit Bonney nicht so friedlich, wie wir uns das vorgestellt und erhofft hatten, so dass er nur kurz mein Leben begleiten konnte. Da ein Leben ohne Hund in dem Moment für meine Familie aber gar nicht mehr möglich war, zog Alissa, ein portugiesischer Wasserhund (Cao de Áqua Portugues) und eine Seele von Hund bei uns ein: stets ein bisschen faul, aber immer gutmütig und verschmust. lissaAlle vier sind mittlerweileverstorben und ich möchte ihrer an dieser Stelle gedenken. Ihr habt mein Leben bereichert! Danke dafür!

Wie wir auf den Hund kamen

Nun, das ist aber ja lediglich meine Vorprägung und erklärt nicht, wie wir zu Arkos und Chili kamen. Da ich mit Hunden aufgewachsen bin, war der Wunsch selbst einen zu besitzen natürlich groß. Jedoch ließen es die finanzielle Situation und auch die Wohnverhältnisse als Student nicht zu. Nachdem wir im Spätsommer 2012 von Norddeutschland zurück ins Ländle gezogen waren und durch unsere Hochzeit ein wenig Geld auf der Seite hatten, verstärkte sich der Wunsch nach einem Hund. Während wir noch darüber nachdachten, ob es nun ein Hund werden sollte, oder nicht, las ich im “Schwäbischen Tagblatt” einen Artikel darüber, wie sich die Haltung von Hunden positiv auf den Menschen auswirkt und die Überlegungen wurden immer konkreter.

Wie wir zu Arkos kamen

Auf der Suche nach dem passenden Hund für uns, schauten wir uns zunächst in den örtlichen Tierheimen um, die uns jedoch entweder keinen Hund anvertrauen wollten (wir haben keinen Garten) oder kein Hund dort war, der unseren Vorstellungen entsprach. Unsere Vorstellungen waren: bis 50 cm groß, agil, lernwillig, intelligent. Klar war uns, dass nur ein Hund aus dem Tierschutz oder aus einer ordentlichen Zucht mit Papieren und allem drum und dran in Frage kommt. In der näheren Wahl waren dann der “Nova Scotia Duck Tolling Retriever” und der “Miniature Australian Shepherd”. Als wir über den EMASCD nach Züchtern suchten, stießen wir auf Arkos, den letzten der aus seinem Wurf noch nicht vergeben war, und verliebten uns sofort in ihn:ArkosBild007Nach dem Besuch bei der Züchterin stand endgültig fest: Dieser kleine Bär  (altgr. “Arkos”) soll bei uns einziehen und so holten wir ihn am 09.11.2012 im Alter von acht Wochen bei der Züchterin ab. Seitdem bereichert dieser kleine Kerl unser Leben so sehr, dass der Wunsch nach einem zweiten Hund aufkam – unter anderem, weil wir einen Spiel- und Sozialpartner für Arkos wollten. Zunächst wollten wir natürlich wieder einen Aussie, jedoch ließen wir uns dann (angestoßen von dem Bild eines wunderschönen Basenji) nochmal auf die spannende Suche nach geeigneten Rassen ein.

Wie wir zu Chili kamen

Auf der Suche nach einer weiteren für uns geeigneten Rasse, fing mein Mann irgendwann an, nach Huskyzüchtern zu suchen. Jedoch kam ein Hund mit allzugroßen Jagdtrieb und dem realistischen “Risiko” niemals von der Leine gelassen werden zu können, für uns nicht in Frage, woraufhin der Husky wieder von der Liste gestrichen wurde (ebenso wie mein hübscher Basenji). Die Suche nach nordischen Hunderassen war jedoch durch den Husky angestoßen und so blieben wir beim Lundehund und beim Lapinporokoira hängen. Beim Lundehund blieben jedoch auf Grund eines erblichen Gendefekts Zweifel und so wollten wir zuerst den Lapinporokoira kennenlernen. So fuhren wir nach Österreich um die Nuortariikas Lapinporokoira und ihre Züchterin zu besuchen. Das Treffen war einfach nur beeindruckend und wir fuhren total fasziniert von diesen Hunden nach Hause. Schnell stand fest: Bei uns soll im Sommer 2014 ein Lapinporokoira aus dieser Zucht einziehen!

Tja, nun ist aber Winter 2013, denn es kommt immer anders, als man denkt! Der D-Wurf, für den wir uns angemeldet hatten, wurde verschoben, weil die Hündin zu früh läufig wurde, und so entschlossen wir uns einen der noch freien Welpen aus dem C-Wurf bei uns aufzunehmen. Die Wahl für Chili war schnell getroffen, war sie es doch, auf die mein Mann deutete, als ich ihm die ersten Fotos des Wurfes mit zwei Tagen zeigte und interessehalber fragte, welchen Welpen er nehmen würde, müsse er sich jetzt entscheiden.Chili_1Woche