Das Wesen des Aussies

Den Aussie gibt es in vielen Farbvariationen, bei nassen, schmuddeligen Witterungsverhältnissen sind diese nicht mehr ohne Weiteres erkennbar.

Der Aussie haart das ganze Jahr über – auch nach dem Bürsten.

Der Aussie ist Fremden gegenüber reserviert – außer man verlässt sich darauf, dass er fremden Menschen gegenüber reserviert ist.

Der Aussie bettelt nicht – er schaut nur seeehr interessiert.

Die Pfoten des Aussies sind rund und von kompakter Form, weshalb Dreckabdrücke auf heller Kleidung und frisch geputzten Fliesen besonders gut zur Geltung kommen.

Aussies lieben ihre Menschen und deren Zuwendung, diese fordern sie gerne durch stupsen mit der Nase oder kratzen mit der Pfote ein – besonders wenn man eine volle Kaffeetasse in der Hand hält.

Der Aussie jagt nicht – er ist nur auf der Suche nach einem Tier das er Hüten kann.

Der Aussie hat einen ausgeprägten “will to please” – außer er sieht etwas Interessanteres.

Aussies sind hochintelligent und wissen deshalb meist alles besser als ihre Menschen und auch wann es in ihren Augen Sinn macht zu gehorchen – oder auch nicht.

Der Aussie kann vorsichtig spielen – tut er aber meist nicht.

Aussie wissen dass sie gut aussehen – weshalb also nicht nach einem Bad mit vollem Karacho ab in die Dreckpfütze?

Der Aussie leidet unter akuter Taubheit, wenn er es als nicht sinnvoll erachtet einen Befehl auszuführen – im Gegensatz dazu hört er durch 3 geschlossene Türen, wenn die Leckerlitüte nur umplatziert wird.

Die Behauptung dass Aussies mit zunehmenden Alter ruhiger und vernünftiger werden – ist ein Märchen!

Aussies können richtige Clowns sein – leider!

Einige Aussies können “reden”, bei manchen hört es sich sogar an als würden sie singen – aber Vorsicht, der Tierschutzverein könnte glauben, sie schlagen ihren Hund!

Aussies spielen auf weiten Flächen um ihre Besitzer herum – sie schaffen es trotzdem, genau in den Kniekehlen ihrer Besitzer zu bremsen!

Kurzum, eine liebenswertere Rasse gibt es nicht!

Text: © Kathrin Schuck 2010